Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 28. Februar 2019 eine Bilanz des Wolfsmonitorings erstellt, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Im besagten Zeitraum wurden auf dem gesamten Kantonsgebiet zehn Wölfe identifiziert, darunter fünf bisher unbekannte Tiere M88, M89, F40, F41 und F43. Im beobachteten Zeitraum stellte die Dienststelle keine Vermehrung bei den Tieren fest.
Kein Problematisches Verhalten
In der Region Mäschler (Agarn) – Pfyn (Leuk) – Beauregard (Siders) beobachtete die Dienststelle zudem eine Rudelbildung. So seien drei bis vier Tiere öfters gemeinsam gesichtet worden.
Das Monitoring zeigte kein problematisches Verhalten der Tiere. Etwa entfernten sich die Wölfe bei Annäherung von Menschen.
Zahl der Risse nahm zu
Weiter meldet die Dienststelle 44 Risse bei Wildtieren und 296 gerissene Nutztiere. Bei den Nutztieren hat die Zahl massiv zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr, als es noch 61 Risse waren.
Im Jahr 2018 wurden Entschädigungsgelder in der Höhe von 126'080.90 Franken ausbezahlt. Davon übernahm der Bund 80 Prozent.
asa