«Sobald es warm wird, fliegen sie in Scharen», erzählt Walter Bütikofer über ein alljährliches Problem: die Stallfliege. Der Biolandwirt in Kirchberg BE hält dreizehn Angus-Kühe und einen Muni. Da er keine chemischen Bekämpfungsmittel einsetzen darf, bestellt er schon seit 15 Jahren Nützlinge mit erfolgreicher Wirkung.

Der Schädling: Stallfliege

Ab März, wenn die Tage und Nächte wärmer werden, findet die Stallfliege in der Gülle ideale Entwicklungsbedingungen. Auf der Gülle-Schwimmschicht oder in der feuchtwarmen Tiefstreu legt sie ihre Eier ab, aus denen sich innerhalb weniger Tage die Larven und kurz darauf nach der Verpuppung die adulte Stallfliege entwickelt. Warum Stallfliegen eine derartige Plage darstellen, erklärt Veronica Maurer vom Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) auf Anfrage: «Stallfliegen beeinträchtigen das Wohlbefinden der Nutztiere und reduzieren deren Leistung. Zudem können Fliegen Träger von Erregern verschiedener Krankheiten sein, die sie auf Tier und Mensch übertragen.» Eine Bekämpfung der Fliegen sei daher ratsam.

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Katrin Erfurt

Die ausführliche Berichterstattung finden Sie in der aktuellen Ausgabe der BauernZeitung vom 16. Februar.