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Trotz des schönen Wetters blieb an der Angus-Auktion vom 4. Oktober in der Vianco Arena Brunegg AG kaum ein Stuhl unbesetzt. Dies ganz zur Freude von Urban Dörig, dem Präsidenten von Swiss Angus: «Ich bin sehr zufrieden. Es hatte viele Interessierte, darunter auch Neueinsteiger, die sich nur informieren wollten. Gleichzeitig hatte es auch solche, die kauften. So konnten wir unsere Tiere gut verkaufen.»
Kuh Partown erzielte höchsten Preis
Die 25 Tiere wurden zu einem Durchschnittspreis von 4816 Franken verkauft. Alle Angus-Kühe konnten zu einem Preis über dem Mindesterlös verkauft werden. Besonders beliebt bei den Käufern waren bewährte Tiere mit Kälbern.
Die teuerste Kuh des Abends war Partown vom Züchter Hans Rudolf Schneider-Läderach aus Grenchen SO. Für 6800 Franken wechselte das trächtige Tier mit dem schon sechs Monate alten Kalb den Besitzer.
Trotz Futterknappheit gute Kaufstimmung
Doch dämpfte die Futterknappheit infolge des trockenen Sommers die Nachfrage nach Vieh? Dazu meint Urban Dörig: «Das ist regional unterschiedlich. Es gab wahrscheinlich solche, die nicht kaufen konnten, weil sie zu wenig Futter haben. Aber im grossen Ganzen hebt sich das etwas auf.» Das Angebot sei der Nachfrage angepasst gewesen, was bei den Veranstaltern für Zuversicht gesorgt habe. «Und das Resultat bestätigt, dass wir heute die richtige Menge an Tieren anbieten konnten.»
dmo