Der Grossbrand brach in den frühen Morgenstunden aus. Im betroffenen Ökonomiegebäude auf einem Bauernbetrieb in Steinen-Hüsingen (D) befanden sich etwa 40 Rinder, Heuballen, landwirtschaftliche Geräte und anderes mehr. Um die 30 Rinder konnten nicht mehr gerettet werden, wie das Polizeipräsidium Freiburg mitteilt. Die anderen konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Einige Tiere waren allerdings so schwer verletzt, dass sie notgeschlachtet werden mussten. Verletzt wurde niemand.
120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie setzten auch zwei Drehleiterfahrzeuge ein. Da durch die Hitze und das Feuer Stromleitungen barsten, wurde der Energieversorger alarmiert, der die Stromzufuhr unterbrach. Den Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf das angebaute Wohnhaus bzw. auf umliegende Gebäude zu verhindern. Neben Polizei und Feuerwehr waren der Rettungsdienst samt Notarzt mit 14 Personen sowie eine Tierärztin im Einsatz.
War es Brandstiftung?
Die Brandursache sei noch unklar, schreibt das Polizeipräsidium Freiburg, nach einer ersten Begutachtung durch einen Kriminaltechniker bestehe allerdings der Verdacht auf Brandstiftung. In diesem Zusammenhang erhielt die Polizei einen Hinweis, der zu einer vorläufigen Festnahme führte. Ob die Person etwas mit der Sache zu tun hat, sei noch unklar. Der Brandort wurde beschlagnahmt und wird am Montag genauer untersucht.
jw