Die Schlachtzahlen, Gewichte und die Fleischmengen liegen in allen Kategorien höher als im Januar 2017. Der Januar 2018 kompensiert damit teilweise den schwachen Dezember 2017. Dies zeigt die provisorische Schlachtviehstatistik, die Agristat erhebt und veröffentlicht.

  • Die Fleischproduktion von grossem Bankvieh (Stiere, Ochsen, Rinder) nimmt um 21,2 % zu, jene von Kühen 12,9 %.
  • Beim Schweinefleisch beträgt die Zunahme 4,9 %, das Schlachtgewicht liegt um 1,5 % höher als vor Jahresfrist.
  • Die Produktion von Schaffleisch nimmt um 9,2 % zu, jene von Ziegenfleisch um 46,2 %.
  • Sogar die Kalbfleischproduktion nimmt um 2,4 % zu.
     

Es gibt einige interessante Details:

  • Bei den Kälbern ist die Zahl der männlichen Schlachtkälber leicht rückläufig (-1,0 %), während die Zahl der weiblichen Schlachtkälber deutlich zunimmt (+5,5 %).
  • Die Zahl der Schlachtsauen (abgehende Zuchtsauen) nimmt gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,7 % ab.
  • Die Schlachtlämmer bilden die einzige Kategorie mit leicht abnehmenden (-0,3 %) Schlachtgewichten.

Geflügel 2017
Im Dezember 2017 wurde weniger Geflügel geschlachtet als im Vorjahresmonat. Bei den Mastpoulets nahm die Produktion um 7,6 %, bei den Truten um 15,4 % ab.
Über das ganze Jahr nahm die Produktion jedoch zu: jene von Pouletfleisch um 0,3 % zu, jene von Trutenfleisch um 8,1 %.
 
pd