«Wir halten Nutztiere und wollen diesen mit Respekt begegnen – bis zum Schluss.» Das sagt Mutterkuhhalter Georg Blunier, der seinen Schlachttieren den Stress des Transports in den Schlachthof ersparen will – und er hat dieses Ziel erreicht. «Im Prinzip ist der Ablauf derselbe, wie bei einer herkömmlichen Schlachtung», beschreibt Blunier das Verfahren, das vom Bündner Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit bewilligt worden ist. Der Unterschied bestehe lediglich darin, dass der erste Teil, das Betäuben und Entbluten, «auf unseren Hof ausgelagert worden ist.» Blunier ist der einzige Landwirt, der im Besitz einer solchen Bewilligung ist. Damit spielt er in dieser Frage eine ähnliche Rolle wie Nils Müller, der im Juni 2015 seine Weideschlachtung der Öffentlichkeit vorstellte und für Schlagzeilen sorgte.
chw
Kommentar und ausführlicher Bericht in der Printausgabe der BauernZeitung Regionalbund Ostschweiz vom 27. April 2018. Lernen Sie die BauernZeitung jetzt 4 Wochen kostenlos kennen und gewinnen Sie einen Reisegutschein im Wert von 3000 Franken