Berufkraut wächst wieder auf
Auf den geschnittenen Wiesen wächst das Berufkraut wieder auf. Auch auf Flächen, auf denen das Berufkraut durch Ausreissen oder Ausstechen bekämpft wurde, berichtet die Fachstelle Pflanzenschutz Bern. Es wird empfohlen, einen Kontrollgang durchzuführen. Denn einzelne Pflanzen, die bei der Bekämpfung übersehen wurden, können erneut blühen. Nach dem Ausreissen sollten die Lücken mit geeigneten Mischungen angesät werden. Damit nicht ganze Wiesen überwuchert werden, ist ein konsequentes Ausreissen gleich zu Beginn erforderlich. pd
Gute Bedingungen für Masitiserreger
Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr, dass sich Milchkuhherden mit Streptococcus uberis infizieren. Der Umweltkeim kann in frischem Kot, in frisch kontaminiertem Stroh und in Biofilmen am Euter über mehrere Wochen überleben und Euterentzündungen auslösen. Gemäss dem «Elite-Magazin» ist die Behandlung äusserst schwierig und schwer zu erzielen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Präventionsmassnahmen zu ergreifen, um die Verschleppung einzudämmen. Besonders zu Beginn des Trockenstehens und bei Frischabkalbern hilft es, die Stallbereiche regelmässig abzuschieben, zu entmisten und/oder nachzustreuen. Die infizierten Kühe sollten immer zum Schluss gemolken oder Melkzeug zwischendesinfiziert werden.