Mit Plakaten, einem Megafon und ironischen Parolen wie «I love Swiss-Expo» oder «Tiere töten ist natürlich» wollten sie die Zuschauer provozieren.
Dahinter steckt die Westschweizer Organisation für die Gleichberechtigung der Tiere PEA. Sämtliche Sprüche auf den Plakaten und die mündlich ausgesprochenen, sowie die diskussionen waren in französischer Sprache. Bereits als sich die Gruppe gegen 13.50 Uhr aufzustellen begann kamen immer mehr Schaulustige und liessen erste Sprüche los.
Die Demonstranten durften, laut den Polizisten, nur an dieser Stelle stehen und nicht in die Ausstellungshallen oder gar in den Ring, das wäre zu gefährlich gewesen für sie.
Doch auch draussen lebten sie nicht ohne Risiko. Nebst den verbalen Angriffen durch verärgerte Besucher, Züchter, Aussteller, mehrheitlich Junge, wurden die Demonstranten gar mit Eiern beworfen.
Innert kurzer Zeit schien die Situation zu eskalieren. Mehr und mehr Polizisten versuchten die Leute zu beruhigen. Ein Mann, welcher nicht zur veganen Gruppierung gehörte, wurde durch eine geworfene Flasche leicht am Kopf verletzt.
Letztendlich kam auch der Swiss-Expo-Chef Jacques Rey nach draussen, um ein Machtwort zu sprechen. Er und mehrere Gehilfen baten die Zuschauer, wieder nach drinnen zu gehen.
jba