Der Bonbonhersteller Ricola hat im letzten Jahr den Umsatz um 5,8 Prozent auf 324,9 Mio. Franken gesteigert. Vor allem in Asien und in Nordamerika seien die Geschäfte gut gelaufen, teilt das Familienunternehmen mit. Das Umsatzplus ist einer stärkere Präsenz auf den jeweiligen Märkten zu verdanken: "Wir haben 2017 in verschiedenen Schlüsselländern unsere eigenen Teams vor Ort verstärkt und so die Ricola Organisation weiter ausgebaut», schreibt Ricola in einer Mitteilung.

Als Ergänzung zur eigenen Innovationsabteilung hat Ricola Ende 2016 das eigenständige Tochterunternehmen Ricolab ins Leben gerufen. Ricolab testet Geschäftsfelder, die in Zukunft interessant werden könnten, und erarbeitet das Wissen über Trends, Technologien und Geschäftsmodelle. Dabei entwickelt das Zukunftslabor Prototypen für neue Produkte, welche Natur und Technologie vereinen, und testet diese mit potentiellen Kundinnen und Kunden. Im Jahr 2017 wurden drei Prototypen entwickelt und zwar in den Bereichen nachhaltige Lieferketten, Natur in der virtuellen Realität im Gesundheitsbereich sowie Kräuterprodukte zur Stressbewältigung.

Ricola produziert rund 60 Sorten Kräuterbonbons und Teespezialitäten. Das Familienunternehmen aus Laufen BL hat mit über 100 Bauern aus dem Schweizer Berggebiet fixe Abnehmerverträge geschlossen.

lid